Ideen zur Krisenbewältigung

Wir fragen unsere Zukunft

Unser 2021 – wir Fragen unsere Zukunft

Wir fragen unsere Zukunft Diese Fragen haben wir uns im Vorfeld von vielen interessierten Menschen zukommen lassen.

Nun entwickeln wir gemeinsam mit uns allen eine universale Zukunftsstrategie für uns alle:

“Das Leben” – als gemeinsamer Aufbruch in die kommenden Jahre – aus „Unser 2021“ heraus …

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Unser 2021 – unsere gemeinsame Zukunftsstrategie steht bereit

Nach einem befremdlichen Jahr 2020 und 2021 haben wir eine Initiative gestartet, um die Bewältigung der anhaltenden Krisensituation kollektiv in die Hand zu nehmen:

Gemeinsam mit uns allen wollen wir eine universale Zukunftsstrategie für uns alle entwickeln: “Unser 2021” – als gemeinsamer Aufbruch in die kommenden Jahre!

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Unser 2021 – unsere gemeinsame Zukunftsstrategie

UPDATE: Wir verlängern die Einreichung von Fragen für unsere kollektive Zukunftsstrategie „Unser 2021“ noch bis zum 22. Februar. Das Ziel ist einen Weg aus der Krise für unsere gemeinsame Zukunft zu entwickeln, die wir autonom als Menschen und Unternehmen gestalten.

 

Nach einem befremdlichen Jahr 2020 möchten wir eine Initiative starten, die Bewältigung der anhaltenden Krisensituation kollektiv selber in die Hand zu nehmen:

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir eine universale Zukunftsstrategie für uns alle entwickeln: “Unser 2021”!

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Inhumane gesellschaftliche Fliehkräfte durch Corona-Impfungen

Derzeit zeichnet sich eine gesamtgesellschaftliche Problematik ab, die bereits immer größere Fliehkräfte entwickelt und zu einer gesellschaftlichen Spaltung führen kann. Diese muss vermieden werden. Hierzu schlagen wir nachstehendes Projekt vor, das durch eine verantwortungsvolle Organisation oder Stiftung in Kooperation mit uns realisiert wird.

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Wie Airlines in Zukunft mit notwendigen Innovationen und frischen Ideen wieder in die Gewinnzone abheben

Eine neuartige Methodik der Trend- und Zukunftsforschung zeichnet ein Bild, das über die etablierten Szenarien der Branche hinaus geht.

Der Fragestellung, wie „Das mögliche zukünftige Optimum für Luftfahrtgesellschaften – insbesondere in Bezug auf neue Geschäftsfelder“ aussehen könnte, ist das auf innovative Ideenentwicklung (Ideation) spezialisierte Unternehmen NEURONprocessing aus Hamburg nachgegangen. Die Fragestellung ist Teil des Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“, im Rahmen der Initiative COUNTER CRISIS IDEATION | IDEENENTWICKLUNG ZUR KRISENBEWÄLTIGUNG.

Auf Basis der gegenwärtigen Situation ist es für die meisten Verantwortlichen der Luftfahrtgesellschaften schwierig, sich die mögliche Entwicklung der Luftfahrtbranche über die nächsten Jahre vorstellen zu können.

Die momentane Situation zwingt die meisten Airlines dazu, sich hauptsächlich um die akuten Themen, wie zum Beispiel die gegenwärtig schnellstmögliche Wiederaufnahme des Flugverkehrs, zu kümmern. Dies lässt den Unternehmen kaum oder im schlimmsten Falle sogar überhaupt keinen Spielraum sich mit der Entwicklung eines möglichen zukünftigen Optimums, auf Basis von nachhaltigen Maßnahmen und Innovationen, auseinanderzusetzen.

Aus diesem Grunde hat sich der Ideation-Spezialist NEURONprocessing mit seiner forschungsbasierten NEURONprocessor Software für Ideenentwicklung daran gemacht, ein mögliches Optimum für die Luftfahrtgesellschaften herauszuarbeiten, welches über die Krise hinaus Bestand haben könnte.

Generell findet bereits während der Krise – und auch noch in den darauffolgenden Jahren – eine globale Marktbereinigung zu Gunsten der renommierten und staatlichen Fluggesellschaften statt.

„So paradox es auf den ersten Blick in der aktuellen Situation auch klingen mag, ist das Spektrum an neuen Möglichkeiten (Lösungen) sehr weit gefächert und für jeden Wettbewerber am globalen Markt zugänglich, der die Krise als Chance sieht.“, sagt Tobias Krieg als Projektleiter dieser NEURONprocessing Ideation und ehemaliger Airbus Mitarbeiter (Aircraft Quality Conformance Manager).

Darüber hinaus zeichnen sich für innovationsfreudige Fluggesellschaften zukunftsträchtige neue Geschäftsfelder ab. Diese lassen sich in dem jetzt dringend erforderlichen Wandel, einfach in die neu zu schaffende Infrastruktur der Fluggesellschaften integrieren. In den Projektergebnissen wird auf diese lukrativen Geschäftsfelder näher eingegangen.

Unter anderem sind dies:

  • Ein neuer Umweltgedanke mit realen, für die Gesellschaft transparenten Ergebnissen
  • Gesundheitsvorsorge und damit verbundene neue Dienstleistungen
  • Public Innovation als Beschleuniger von branchenspezifischen Fragestellungen

Im Rahmen des gesamten Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“, wurden die folgenden Punkte erarbeitet:

  1. Die aktuelle Situation der Luftfahrtgesellschaften im Rahmen der Corona-Pandemie.
  2. Weitere mögliche Sofortmaßnahmen von Airlines für einen regulären Flugbetrieb aus der Krise heraus.
  3. Möglicher Zeitraum der kritischen Phase der Pandemie für die Luftfahrtgesellschaften.
  4. Schritte, die Luftfahrtgesellschaften bereits jetzt, parallel zu den obigen Sofortmaßnahmen, auf den Weg bringen müssen, um einen Einstieg in eine optimale zukünftige Entwicklung zu ermöglichen.
  5. Die Meilensteine der Luftfahrtgesellschaften auf dem Weg hin zu einem möglichen Optimum.
  6. Das mögliche Optimum für Luftfahrtgesellschaften über die Krise hinausgehend – insbesondere in Bezug auf neue Geschäftsfelder.
  7. Gegenwärtig noch helfende, fehlende Ideen (im Sinne von Sofortmaßnahmen) – und mögliche neue Geschäftsfelder für Flugzeughersteller, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind.
  8. Gegenwärtig noch helfende, fehlende Ideen (im Sinne von Sofortmaßnahmen) – und mögliche neue Geschäftsfelder für Flughafenbetreiber, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind.
  9. Abschließend wurde untersucht, ob es markante Unterschiede bei der Anwendung der entwickelten Ideen im internationalen Vergleich gibt.

Die Ergebnisse finden sich auf der NEURONprocessing Webseite:

https://neuronprocessing.com/thema/ideen-fuer-internationale-airlines-waehrend-und-ueber-die-krise-hinaus/


Über NEURONprocessing & COUNTER CRISIS IDEATION

Das NEURONprocessing Unternehmen arbeitet mit einem ständig wachsenden Team internationaler professioneller IDEENentwickler. Die Ideenentwicklung erfolgt mit der forschungsbasierten NEURONprocessor Software, welche die  Entwicklung von Ideen im dafür optimalen mentalen Zustand ermöglicht. Die resultierenden kollaborativ erarbeiteten Ergebnisse gehen hierbei weit über das etablierte Denken (Binnensicht) hinaus.

Im Rahmen der Initiative COUNTER CRISIS IDEATION ist das Unternehmen in der Lage – gerade in Krisensituationen – die Lösungen, Innovationen und Strategien effektiv zu entwickeln, die Verantwortlichen und Betroffenen ein erweitertes Handlungsspektrum aufzeigen. Das Ziel ist, spezifische negative Auswirkungen von Krisen zu minimieren – diese aber auch als Chance für Veränderungen und Weiterentwicklungen zu verstehen.

NEURONprocessing sucht weitere Experten für seine Themen und Projekte, damit diese mit dem NEURONprocessor vertraut gemacht werden können, zwecks Unterstützung in der Ideenentwicklung. Interessenten melden sich einfach bei dem Unternehmen.

NEURONprocessing Gesellschaft: www.NEURONprocessing.com

NEURONprocessor: www.neuronprocessor.net

COUNTER CRISIS IDEATION: www.counter-crisis-ideation.com


NEURONprocessing UG

 

Was ist NEURONprocessing?

NEURONprocessing ist eine Plattform, die Ideenentwicklung (Ideation) per Software, im Workshop und im Auftrag anbietet. Hinzu kommt die Ausbildung als professioneller, zertifizierter Ideenentwickler. Außerdem stellt NEURONprocessing die erforderliche Software zur Ideenverbreitung bereit. Der Ansatz beruht auf Erkenntnissen der Hirnforschung und wurde unter Leitung von Thomas Tankiewicz entwickelt – Mitgründer und Geschäftsführer.


Was ist das Ziel von NEURONprocessing?

Im Kern ist NEURONprocessing ein Werkzeug (Tool), das als Software kreative Prozesse zielgerichteter seriell entwickelt und zu deutlich effizienteren Ergebnissen führt als vergleichbare Methoden. Es nutzt Erkenntnisse der Hirnforschung, um das kreative Potential des menschlichen Gehirns besser abzurufen. Auf diesen Erkenntnissen basierende Software – der sog. NEURONprocessor – ermöglicht die Reduktion des Alltagsdenkens in Verbindung mit extrem gesteigerter Intuition – und erlaubt so, abseits vorgefertigter Denkmuster zu agieren und Lösungen effizienter zu erarbeiten.

Ein auf der NEURONprocessor Software basierendes Projekt (Selbstnutzung, Workshop oder Auftrag) liefert sofort verwertbare Ergebnisse zu geringen Kosten. Diese NEURONprocessing Ideenentwicklung (Ideation) ist anwendbar bei jeder Art von Problemlösung und Innovation: bei technischen Entwicklungen, der Konzeption von Marketingmaßnahmen, ebenso wie der Veränderung von organisatorischen Strukturen und Prozessen.

Wie erfolgreich ist NEURONprocessing?

Beispiel Finanzunternehmen

Aufgabe: Kunden haben die Korrespondenz des Unternehmens nicht beachtet, obwohl die Missachtung mit steigenden Kosten für Sie verbunden war. Das Ziel: Aufmerksamkeitssteigerung und schnelle Reaktion der Kunden.
Lösung: Um die “Textwüsten” mit ihrem „Fachchinesisch“ zu verändern, wurde ein Kommunikationsdesigner einbezogen, der die ständig wachsenden Kosten bei anhaltender Nicht-Reaktion auf die Anschreiben grafisch darstellt. Das Image des Auftraggebers wurde zu einem Helfer umgebaut, der immer eine Lösung für den Kunden findet. Die Reaktionsquote stieg auf 70 %.

Beispiel Hightech-Unternehmen

Aufgabe: Bei einem Zulieferer der Formel 1 rissen zwei miteinander verbundene Bauteile in Belastungstest immer wieder auseinander. Frage: Was ist das Problem, warum tritt der Fehler immer an der gleichen Stelle auf und wie kann das fertigungstechnisch behoben werden?
Lösung: Der Abriss des Klebers entstand durch Vibration oder Zugkräfte. Um das zu verhindern, soll das Kohlefaser-Bauteil länger gebacken werden. Der Kleber ist zu verdünnen und soll mit mehr Druck und zusätzlich mit rotierender Bewegung eingespritzt werden, um eine gleichmäßigere Verteilung zu erzielen.

Was kostet NEURONprocessing?

Je nach Bedarf bearbeitet NEURONprocessing einzelne oder mehrerer Fragestellungen im Workshop oder als Auftrag. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Selbstanwendung und Ausbildung als professioneller, zertifizierter Ideenentwickler.

Die jeweils aktuellen Preise für die persönlichen Nutzung oder die Nutzung als Organisation, finden sich auf der NEURONprocessing Webseite:

www.neuronprocessing.com


DATEN + FAKTEN

Entwicklung:
NEURONprocessing ist aus dem 1996 gegründeten ISFR – Institut für Gehirnforschung, Wissenschaft & Zukunftsforschung hervorgegangen.

Gründung:

2006 – „NEURONprocessing Institut für angewandte Gehirn- & Zukunftsforschung“
2016 – “NEURONprocessing Denkfabrik, Akademie und Institut für Gehirn- & Zukunftsforschung”
2019 – NEURONprocessing UG

Gründer:

Thomas Tankiewicz – Geschäftsführung
Dirk Jacobasch – Entwicklungsleiter
Uwe Volk – Forschungsleiter
Jörg Salamon – Investor Relations

Mitarbeiter:

Je nach Auftrag (Projekt) zusammengestellte, internationale Teams

Referenzen:

Unternehmen aus div. Branchen, kommunale Institutionen und Behörden

Firmenanschrift

NEURONprocessing UG

Weblinks

Ansprechpartner

9. Internationale Anwendung neuartiger und innovativer Ideen für die Luftfahrt und Airlines über die Krise hinaus

In diesem Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Gibt es markante Unterschiede bei der Anwendung der entwickelten Ideen im internationalen Vergleich?“.

 

Die von NEURONprocessing in diesem Projekt entwickelten Ideen sind grundsätzlich weltweit umsetzbar. Bei Bedarf können unsere Ideen länderspezifischen Gegebenheiten und Regularien innerhalb kürzester Zeit angepasst werden.

Dies liegt zum einen am internationalen Charakter der Luftfahrt, welche eine global aufgestellte und hoch vernetzt Branche ist. Zum anderen ist dies aber vor allem das Resultat der verwendeten NEURONprocessor Software zur Ideenentwicklung, welche stets optimale Ergebnisse bei jeglicher Art von Ideenentwicklung garantiert.

 

Globale Zusammenschlüsse

Bei den im Optimum beschriebenen möglichen Fusionen und Allianzen von großen, etablierten Fluggesellschaften mit kleineren Wettbewerbspartnern, ist es wichtig darauf zu achten, dass die vorherrschenden Sicherheitsstandards unbedingt an die der Mutter- bzw. Partnergesellschaft angepasst werden.

Dies gilt insbesondere, wenn potentielle Tochter- bzw. Partnerunternehmen aus Schwellen- und Entwicklungsländern stammen. Diese Länder können langfristig von Kooperationen mit den etablierten Airlines profitieren und es kann in diesem Zusammenhang zu einer stetigen Verbesserung der lokalen Flugverkehrsinfrastruktur kommen.

Globale Auswirkung pandemiebedingter Reisebeschränkungen

Eine Lockerung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen vollzieht sich voraussichtlich schrittweise über den gesamten Globus. Sie beginnt bei den großen Flugverkehrs-Drehkreuzen (Hubs), die bereits ausreichend für die entsprechenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gesorgt haben bzw. sich aufgrund ihrer vorhandenen Infrastruktur einfach darauf einstellen können.

Nach und nach werden auch die regionalen Flughäfen folgen und sich dabei hauptsächlich an den Konzepten der großen Hubs orientieren. Möglicherweise überraschen aber gerade einige Regionalflughäfen mit einfacheren bzw. schlankeren Konzepten.

Speziell in der Anfangsphase bis in das Jahr 2021 hinein wird es darauf ankommen, wie hoch die Infektionszahlen einer für die Gesellschaft bedrohlichen Krankheit in dem jeweiligen Reiseland aktuell sein werden. Demnach richten sich zukünftig die zu treffenden Vorkehrungsmaßnahmen der Fluggesellschaften, um überhaupt Fluggäste in und aus diesen Ländern transportieren zu können.

Es werden sich spezielle Fluggesellschaften am Markt etablieren, die besonders gut diese gesundheitskritischen Länder bedienen können. Dies gelingt ihnen u.a. in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden und den am Flughafen ansässigen bzw. integrierten medizinischen Einrichtungen, wie wir sie unter den neuen lukrativen Geschäftsfeldern für Flughafenbetreiber beschrieben haben.

 

Dieses ist der letzte Punkt in unserem Projekt „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“. Im nächsten Schritt werden wir zu den bestehenden Punkten weitere Ideen einbringen und bestehende vertiefen“.

8. Helfende Ideen und neue Geschäftsfelder für Flughafenbetreiber, die über die Krise hinaus lukrativ sind

In diesem Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welches sind die gegenwärtig noch helfenden, fehlenden Ideen (im Sinne von Sofortmaßnahmen) – und möglichen neuen Geschäftsfelder für Flughafenbetreiber, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind?“.

Grundsätzlich müssen die Flughafenbetreiber die allgemein gültigen Hygiene- und Sicherheitsstandards in Bezug auf die Pandemie adaptieren, wie sie bereits in anderen Gesellschaftsbereichen umgesetzt werden. Dabei können die Flughäfen, wie wir es auch für die Airlines (Vom Verbreiter zum Verhinderer unter Punkt 6. Meilensteine) vorgesehen haben, eine Vorreiterrolle einnehmen und zukünftige Standards mitgestalten oder sogar vorwegnehmen.

Darüber hinaus bedarf es für die Flughafenbetreiber derzeit keiner weiteren essentiellen Sofortmaßnahmen. Die „freigewordene Zeit“ kann an den Flughäfen ideal für größere Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen genutzt werden, welche sonst aufwendig während des Flugbetriebes oder in den knapp bemessenen Ruhezeiten organisiert werden müssen. Es lohnt sich für die Betreiber, diese jetzt vorzuziehen, um einen störungsfreien Anlauf des Flugbetriebes nach der Krise zu gewährleisten.

Langfristig kann es sich für die Flughafenbetreiber lohnen, ihre bereits bestehenden Erlebnis- und Shoppingangebote für die Fluggäste und Flughafenbesucher, um jene aus dem Bildungs- und Gesundheitsbereich zu erweitern.

Futuristisches Ambiente

Wie wir bereits im Abschnitt Futuristisches Ambiente unter Punkt 4. Optimum beschrieben haben, sollte unbedingt auch an den Flughäfen die Idee des Futurismus adaptiert und der zugrundeliegende Umweltgedanke für die Besucher klar ersichtlich und vor allem erlebbar sein.

Hierzu können die Flughafenbetreiber spezifische Themen- und Erlebniswelten schaffen, so dass die Flughäfen neben dem bisherigen Unterhaltungs- auch einen Informationswert (Infotainment) zu bieten haben. In entsprechenden Kinos oder interaktiven Medieninstallationen können die Flughafenbesucher bereits heute die umweltorientierten Zukunftsvisionen der Luftfahrt von Morgen erleben und sich kontinuierlich über deren Fortschritt informieren.

Wichtig für den langfristigen Erfolg dieser Attraktionen und Erlebniswelten ist in diesem Zusammenhang die Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen an einem bestimmten Flughafen. Dies kann potentielle Fluggäste dazu bewegen, bevorzugt diesen Flughafen als Starpunkt und Umsteigemöglichkeit für ihre zukünftigen Reisen zu berücksichtigen.

Unterstützung bei der Planung können sie sich bei den etablierten Freizeit- und Erlebnisparks holen und dabei von deren großen Erfahrungsschatz profitieren. Denkbar sind hier auch langfristige Partnerschaften mit den bestehenden Parkbetreibern.

Maßgeblich geht es bei dieser Idee für die Flughafenbetreiber darum, Vorreiter zu werden und den globalen Wandel hin zu einer umweltfreundlichen Gesellschaft abzubilden und zu propagieren. Auch hier sind wiederum Partnerschaften mit in diesem Bereich bereits engagierten Infotainment-Partnern denkbar.

Medizinische Zentren an den Hubs

Die Flughäfen können weiterhin zu medizinischen Zentren ausgebaut werden, wie es sie an einigen großen Flughäfen bereits gibt. Diese Zentren bieten lukrative und hochwertige Gesundheitsangebote für die Fluggäste und Flughafenbesucher an. Der Fluggast kann hierbei zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und beispielsweise den anstehenden Zahnarztbesuch mit dem nächsten Flug verbinden.

Die Implementierung solcher medizinischen Einrichtungen wird dadurch erleichtert, dass an den Flughäfen bereits ähnlich hohe Sicherheits- und Hygienestandards wie in Krankenhäusern vorhanden sind.

Ebenfalls denkbar ist in diesem Szenario die Einrichtung spezieller medizinischer Schwerpunktzentren an den großen Luftfahrt-Drehkreuzen (z.B. für komplexe Operationen, welche einen hohen Technologisierungsgrad voraussetzen). Potentielle Patienten könnten so für ihre Behandlung zum nächsten geeigneten größeren Flughafen fliegen, um dort ohne weitere Reisewege bestmöglich versorgt zu werden. Diese Idee ist besonders für die gesundheitliche Versorgung in Schwellen- und Entwicklungsländer interessant, in denen die medizinische Infrastruktur noch nicht hinreichend entwickelt ist.

Ein zusätzlicher Vorteil dieser Zentren würde darin bestehen, dass Passagiere mit dringenden und pandemieverdächtigen Krankheitsbildern bereits bei ihrer Ankunft am Zielflughafen untersucht werden können, ohne die Sicherheitsschleusen des Flughafens zu verlassen.

Des Weiteren können die Flughäfen ihren Fluggästen entsprechende Gesundheits-Deals zusammen mit den Fluggesellschaften anbieten (z.B. Ermäßigungen auf Behandlungen oder Bezahlung per Flugmeilen).

Service-Angebote

Für die Flughäfen lohnt es sich auch, ihre Service-Angebote kontinuierlich zu erweitern. Neben den bereits bestehende Park- und Instandhaltungs-Services für PKWs können auch Lebensmittel- und Einkaufsdienste angeboten werden.

Dabei können die Fluggäste noch bis kurz vor der Landung online ihre gewünschten Produkte auswählen, die ihnen dann im Gepäckausgabebereich bei ihrer Ankunft zur Abholung bereitgestellt werden. Dieses Konzept umfasst alle am Flughafen ansässigen Händler, welche ihre Waren zusätzlich über diesen Service anbieten möchten und auch die Gastronomie mit entsprechenden Takeaway-Produkten. Für die ansässigen Händler bedeutet dieser Service eine zusätzliche Einnahmequelle. Die Fluggäste profitieren davon, sich nach einer langen Flugreise oder einem stressigen Arbeitstag wertvolle Freizeit für diese Einkäufe zu ersparen.

Im nächsten Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Gibt es markante Unterschiede bei der Anwendung der entwickelten Ideen im internationalen Vergleich?„.

7. Helfende Ideen und neue Geschäftsfelder für Flugzeughersteller, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind

In diesem Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welches sind die gegenwärtig noch helfenden, fehlenden Ideen (im Sinne von Sofortmaßnahmen) – und möglichen neuen Geschäftsfelder für Flugzeughersteller, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind?“

In Zeiten wie diesen wird deutlich, wie sehr sowohl die Luftfahrtgesellschaften als auch die Flugzeughersteller voneinander abhängig sind. Es scheint deshalb nur logisch, wenn diese weiterhin gemeinsam an mögliche Lösungen und Neuerungen für die Branche arbeiten und mögliche Risiken untereinander aufteilen.

Es verfestigt sich der Eindruck, dass in der Branche grundlegende technologische als auch strukturelle Änderungen anstehen. Der Trend zu kleineren und umweltfreundlicheren Flugzeugen ist hierbei nur ein wesentliches Element.

Es würde uns sehr wundern, wenn bei den Flugzeugherstellern nicht bereits weitere geeignete Ideen in den Schubladen liegen, welche jetzt gewinnbringend für alle Beteiligten genutzt werden können.

Als gegenwärtige Sofortmaßnahme seitens der Flugzeughersteller verspricht aktuell eine zeitnahe Entwicklung von modular Schutzkonzepten für die Flugzeugkabine dankbare Abnehmer bei den Fluggesellschaften. Dabei reicht die Komplexität der Konzepte von einfachen Atemschutzmasken, über Trennscheiben zwischen den Sitzen, bis hin zu vollständigen Raumteilern für die Kabine, welche einen sicheren Transport in kleinen Gruppen, insbesondere auch von Fluggästen der Risikogruppen, ermöglichen.

Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache und schnelle Anpassung der Schutzkonzepte gemäß der Hygienestandards/-richtlinien der entsprechenden Reiseländer. Diese Schutzkonzepte sollen den Passagieren eine maximale Sicherheit bzgl. der eigenen Gesundheit bei gleichzeitiger Gewährleistung eines maximalen Passagierkomforts ermöglichen.

Boarding 2.0

Die Einführung Innovativer Boarding-Konzepte seitens der Fluggesellschaften haben wir bereits im Abschnitt Optimum vorgestellt. Langfristige Lösung der Flugzeughersteller sehen eine Unterstützung des Boardingvorganges durch eine entsprechend aufgebaute Kabinenstruktur vor.

Dies kann zum Beispiel durch austauschbare Passagierkabinen realisiert werden. Diese werden, ähnlich wie bei heutigen Frachtflugzeugen, auf Plattformen mit den bereits eingestiegenen Passagieren in das bereitgestellte Flugzeug befördert. Der gesamte Boardingprozess findet in diesem Fall außerhalb des Flugzeuges statt.

Hierdurch kann ein hohes Maß an Sicherheit der Fluggäste gewährleistet, die Warte- und Kontaktzeiten für die Passagiere verkürzt und für die Fluggesellschaften kürzerer Turnaround-Zeiten erreicht werden.

Der modulare Aufbau dieser Kabinenkonzepte ermöglicht zudem eine optimale Anpassung an die jeweilige Auslastungssituation und eine flexible Konfiguration der unterschiedlichen Reiseklassen.

Kleinere Flugzeuge im Trend

Bereits vor Beginn der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Großraum-Passagierflugzeugen, besonders jenen mit vier Triebwerken, stark zurückgegangen. Airbus hat Anfang 2019 die Einstellung seines A380 Programmes bekannt gegeben. Auch der Konkurrent Boeing hatte bereits zuvor die Produktion der Passagiervariante seines B747 Programmes eingestellt.

Nicht erst durch die Corona-Krise – dafür jetzt aber umso mehr – gibt es in der Luftfahrt wieder den Trend hin zu kleineren Flugzeugen. Diesen Markt können die Flugzeughersteller sobald wie möglich durch umweltfreundlichere Flugzeuge mit geringen oder im besten Falle sogar gar keinen Schadstoffemissionen ergänzen. Der kleinere Maßstab dieser Flugzeuge erleichtert außerdem die zeitnahe Einführung von neuen Antriebskonzepten, welche auf erneuerbaren Energien basieren.

Diese Flugzeugkategorie kann primär auf Kurzstreckenflügen in geringeren Flughöhen optimal operieren. Wie im Abschnitt Sofortmaßnahmen beschreiben, werden zukünftig sehr wahrscheinlich wieder verstärkt Punkt-zu-Punkt Verbindung von den Fluggästen nachgefragt werden. Dabei können die regionalen Flughäfen (siehe Sofortmaßnahmen) eine erneute Konjunktur erfahren.

Mit der Einführung umweltfreundlicherer Flugzeugkonzepte bei den Herstellern sollte unbedingt auch ein völlig futuristisches Flugzeug- und Kabinendesign einhergehen, welches diese gravierenden Innovationen auch für die Flugästen unmittelbar spürbar werden lässt.

In Anbetracht der technologischen Herausforderungen, welche diese neuen Flugzeugkonzepte an die Flugzeughersteller stellen, sollte unbedingt auch darauf geachtet werden, die Time-to-Market im Vergleich zu den herkömmlichen Flugzeugprogrammen nach Möglichkeit deutlich zu verringern. Hierfür ist es wichtig, dass die Herstellerbetriebe ihre Entwicklungen Hand in Hand mit den Luftfahrtgesellschaften voranbringen.

Zukunftsvisionen

Aus den von NEURONprocessing bisher beschriebenen Ideen wird ersichtlich, dass es für die Fluggesellschaften und insbesondere für die Flugzeughersteller nicht primär darum geht, zum gewohnten Zustand vor der Krise zurückzukehren. Vielmehr kann die aktuelle Krise den Herstellern im Entwicklungsbereich neue Möglichkeiten eröffnen, deren Einführung am Markt bis jetzt noch undenkbar bzw. nicht lohnenswert erschien.

Um auf die optimale Entwicklungslinie zu gelangen, scheinen grundlegende Veränderungen bei den Herstellerbetrieben und ihrer Zuliefererketten unumgänglich. Die weltweiten Zuliefererketten können auf dem Weg zum Optimum ihre bisherigen Erfahrungen und Infrastrukturen optimal für die Fertigung der neuen Flugzeugkomponenten nutzen und diese auch in einem internationalen Netzwerk zur Verfügung stellen.

Im nächsten Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welches sind die gegenwärtig noch helfenden, fehlenden Ideen (im Sinne von Sofortmaßnahmen) – und möglichen neuen Geschäftsfelder für Flughafenbetreiber, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind?“.

6. Konkrete Meilensteine der Luftfahrtgesellschaften auf dem Weg hin zur optimalen zukunftsfähigen Entwicklung

In diesem Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welches sind die Meilensteine der Luftfahrtgesellschaften auf dem Weg hin zur oben beschriebenen optimalen Situation?“.

Wie sieht eine mögliche Zukunft für die Luftfahrtgesellschaften gemäß der „neuen Normalität“ nach der Corona-Krise aus? Mit dieser Fragestellung haben wir von  NEURONprocessing uns intensiv bei der Entwicklung eines realistischen Optimums auseinandergesetzt. Welche bedeutenden Meilensteine auf dem Weg zum Optimum die Luftfahrtgesellschaften, entlang der von uns entwickelten Zeitlinie mit der dazugehörigen Entwicklungsdynamik, begehen können, zeigen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten auf.

Nachdem derzeit der öffentliche Fokus auf den ersten regulären Flügen nach Abklingen der Krise liegt, können die Luftfahrtgesellschaften bereits mit der Entwicklung zukunftsträchtiger und öffentlichkeitswirksamer Geschäftsfelder aus den Bereichen Umwelt, Gesundheitsvorsorge und Public Innovation beginnen.

Der Wiedereinstieg

Bei den ersten Flügen, nach Lockerung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen, steht die Sicherheit bezüglich gesundheitlicher Unversehrtheit der Fluggäste im Vordergrund und muss für diese unmittelbar spürbar sein.

Um dies zu gewährleisten, sollten besonders erfahrene Crews die Passagiere begleiten und für jedwede auftretenden Fragen hinsichtlich der aktuellen Hygienerichtlinien entsprechend geschult sein. Die Menschen werden die Reiseerfahrungen der ersten Passagiere im ‚regulären‘ Flugbetrieb im Fernsehen und in den sozialen Medien mitverfolgen und daraufhin selbst eine Entscheidung treffen, wann und ob sie wieder mit dem Flugzeug reisen werden.

Möglichen Verspätungen und technischen Pannen in der Anfangsphase sollte, durch eine Lockerung des Flugplans unter Berücksichtigung von hinreichend bemessenen Turnaround-Zeiten, unbedingt vorgebeugt werden. In diesem Zusammenhang lohnt es sich z.T. auch eine bestimmte Anzahl von Ersatzflugzeugen inklusive Crews vorzuhalten.

Vom Verbreiter zum Verhinderer

Für die Fluggesellschaften gilt es in dieser hochsensiblen Anfangsphase, sich insbesondere mit möglichen Auswirkungen auf die Entstehung bzw. negative Entwicklung von Pandemien, durch den wiederansteigenden Flugverkehr auseinanderzusetzen.

Hierzu ist es für die Unternehmen ratsam, Präventivmaßnahmen bzw. -technologien zu entwickeln, wie wir sie u.a. bereits unter weiteren Sofortmaßnahmen und dem möglichen Optimum beschrieben haben. Dabei kann es sich für die Airlines langfristig lohnen, wenn ihre Maßnahmen über die gesetzlich geforderten hinausgehen und im besten Falle sogar die Gesetzgebung richtungsweisend mitgestalten.

Die Unternehmenskommunikation sollte insofern angepasst werden, dass die Branche weg von der Verursacherrolle und hin zu einer Unterstützerposition auf Basis eines nachhaltigen Präventionskonzeptes gelangt. (siehe auch Überbringer des Virus unter Punkt 1 Aktuelle Situation.

Mit Flexibilität zur ’neuen Normalität‘

Bei den Fluggesellschaften ist auf dem Weg zur ’neuen Normalität‘ nun Flexibilität in allen Bereichen gefordert. Da die Auswirkungen der Pandemie voraussichtlich noch deutlich bis in das Jahr 2021 zu spüren sein werden (siehe „Möglicher Zeitraum der kritischen Phase der Pandemie für die Luftfahrtgesellschaften“), bedarf es einer schnellen Anpassungsfähigkeit hinsichtlich der Flug- und Personalplanung.

Um dies zu gewährleisten, ist es für die Fluggesellschaften ratsam, eine bestimmte Anzahl an Flugzeugen inklusive Crews als Ersatzflotte in Betrieb zu lassen und nicht langfristig zu parken, wie es derzeit gezwungener Maßen weltweit gehandhabt wird. Diese können je nach Auslastungssituation sofort aktiviert und eingesetzt werden, um temporär auftretende Auslastungsspitzen abzufangen.

Es wird besonders in der Anfangsphase seitens der Fluggäste viele spontane Buchungen geben, die die Gesellschaften zumindest von der IT-Systemseite gut und einfach abbilden können. Ebenso gut bzw. schnell muss die Reaktionszeit des Luftfahrtpersonals und der gesamten Infrastruktur organisiert werden, um dem anfänglich noch recht dynamischen Fluggastaufkommen gerecht zu werden.

Neue Geschäftsfelder

Entscheidende Meilensteine auf dem Weg zum Optimum der Luftfahrtgesellschaften sind die oben beschriebenen neuen Geschäftsfelder. Es bietet sich für die innovativ ausgerichteten Fluggesellschaften an, bei der Umsetzung dieser neuen Geschäftsfelder, die im folgenden beschriebene Reihenfolge zu berücksichtigen. In Abhängigkeit der jeweils vorhandenen Kapazitäten, können die Luftfahrtgesellschaften diese Felder auch parallel behandeln und dabei entstehende Synergien für sich nutzen.

  1. Im ersten Schritt sollten die unter dem Punkt „Der Umweltgedanke“ beschriebenen Ideen möglichst öffentlichkeitswirksam und transparent auf den Weg gebracht werden. Weitere relevante Maßnahmen können entsprechend der unter Punkt 3 „Zeitraum“ dargestellten Entwicklungsdynamik nach und nach integriert bzw. adaptiert werden.
    1. Bis die nächste Stufe einer umweltfreundlicheren Luftfahrt, durch zum Beispiel den Einsatz neuer Antriebstechnologien, tatsächlich erreicht ist, können die Fluggesellschaften bereits jetzt damit beginnen, ihre aktuellen Forschungsergebnisse mit der Öffentlichkeit zu teilen.
  2. Dabei können die Airlines proaktiv ein positives, umweltorientiertes und zukunftsweisendes Image aufbauen und kommunizieren, noch bevor dies durch externe Anforderungen aus Politik und der Gesellschaft zwingend notwendig wird. Die Luftfahrtbranche kann hierbei sogar eine gewisse Vorreiterrolle für andere Industriezweige einnehmen, was gänzlich neue und besonders nachhaltige Umweltstandards angeht.
  3. In einem weiteren Schritt können die für das Optimum entwickelten Ideen bezüglich einer integrierten Gesundheitsvorsorge und die damit verbundenen neuen Dienstleistungen auf den Weg gebracht werden.
  4. Einen besonderen Stellenwert erhält das zukunftsträchtige Geschäftsfeld: „Public Innovation“ als Beschleuniger von branchenspezifischen Fragestellungen. Dieses wurde von NEURONprocessing als zentraler Bestandteil zukünftiger Entwicklungsprozesse identifiziert.

Je eher die Luftfahrtunternehmen diese Möglichkeit der Forschung und Entwicklung wahrnehmen, desto schneller und sehr wahrscheinlich auch erfolgreicher werden sie Ihre Ziele in den anderen Geschäftsfeldern erreichen.

Im nächsten Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welches sind die gegenwärtig noch helfenden, fehlenden Ideen (im Sinne von Sofortmaßnahmen) – und möglichen neuen Geschäftsfelder für Flugzeughersteller, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind?“.

5. Bereits jetzt erforderliche Schritte für Fluggesellschaften in Ausrichtung auf eine optimale zukunftsfähige Entwicklung

In diesem Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welche Schritte die Luftfahrtgesellschaften bereits jetzt, parallel zu den obigen Sofortmaßnahmen, auf den Weg bringen müssen, um einen Einstieg in die optimale Entwicklungslinie zu ermöglichen?“.

 

Unser aufgezeigtes Optimum der Luftfahrtgesellschaften entspricht keiner fernen Zukunftsvision. Viel mehr zeigt es ein realistisches Szenario, das erreicht wird, wenn die Luftfahrtgesellschaften jetzt damit beginnen, die beschriebenen Maßnahmen umzusetzen.

Es ist offensichtlich, dass aktuell viele Airlines in der Krise keine zusätzlichen Risiken eingehen möchten oder können und vorwiegend mit der Anpassung ihrer Unternehmung auf die aktuelle Situation reagieren. Um einen erfolgreichen Einstieg in die optimale Entwicklungslinie zu erreichen, lohnt es sich für die Unternehmen aber umso mehr, alte und festgefahrene Strukturen aufzubrechen.

Flexiblere Strukturen erleichtern auch eine mögliche Zusammenarbeit mit anderen Luftfahrtunternehmen, von der alle Beteiligten in höchstem Maße profitieren und gemeinsam gestärkt aus der Krise hervortreten können.

Gerade dem Bereich der Forschung und Entwicklung für neue Luftfahrttechnologien wird in diesem Zusammenhang ein hoher Stellenwert beigemessen. Hier können die Synergieeffekte zwischen den Unternehmen bestmöglich genutzt werden.

Wie ein solcher Einstieg hin zum Optimum für die Luftfahrtgesellschaften aussehen kann, beschreiben wir im Folgenden.

Erste Schritte

Ein erster Schritt für die Fluggesellschaften besteht in der Optimierung der bestehenden Flotte gemäß der prognostizierten Auslastung hinsichtlich eines ‚regulären‘ Flugbetriebs im Winter 2021 (siehe auch Phase 3.6 Weitere Steigerung unter Punkt 3 Zeitraum).

Alte Flugzeuge können hierbei ausgemustert und gegen günstige neue Maschinen ab Werk, vom Zweitmarkt oder von Leasinggesellschaften ersetzt werden. Dies kann durchaus im (Aus-)Tausch mit anderen Fluggesellschaften passieren und in einem weiteren Schritt auch das damit verbundene Personal betreffen.

Der Zweitmarkt wird, durch die von der Krise insolvent gewordenen Fluggesellschaften und deren zum Teil jungem Flottenbestand, auch für renommierte Airlines interessant.

Alte Ketten sprengen

Alte und eingefahrene (Unternehmens-)Strukturen sollten unbedingt aufgebrochen werden, um wieder mehr Flexibilität zu ermöglichen und Geschwindigkeit in Richtung Optimum aufzunehmen.

Den Mitarbeitern der Fluggesellschaften muss die Notwendigkeit dieser Maßnahmen verständlich kommuniziert werden, da diese das höchste Gut der Fluggesellschaften darstellen und damit zukunftsentscheidend sind.

Außendarstellung

Für eine schnelle Wiederbelebung des Luftverkehrs ist es wichtig, die potentiellen Fluggäste kontinuierlich abzuholen. „Wo stehen wir als Unternehmen, was sind unsere Aussichten, wann geht es weiter und vor allem, wie? Was tun wir in diesem Zusammenhang für unsere Kunden?“.

Dies kann zum Beispiel über Image-Filme bzw. Berichte über die Erneuerung und Wartung der Flotte, spezielle Schulungen der Mitarbeiter zum Umgang mit Viren und gefährlichen Krankheitserregern erreicht werden.

Der einfachste Weg, die Kunden über den aktuellsten Stand der Dinge zu unterrichten, sind die bestehenden Newsletter und Buchungs-Apps.

Gemeinsam mehr erreichen

In dieser Phase gilt ein afrikanisches Sprichwort: „Wenn du schnell vorwärts kommen willst, dann geh alleine, wenn du weit gehen willst, dann gehe zusammen„!

Für die Fluggesellschaften ist es ratsam Allianzen und mögliche Fusionen mit anderen Fluggesellschaften auszuloten und gemeinsam bereits jetzt entsprechend Szenarien zu planen und vorzubereiten, die bei jedweder Marktentwicklung sofort umgesetzt werden können.

Die großen, renommierten Fluggesellschaften können in diesem Zusammenhang ihr Image aufpolieren indem sie schwächeren Wettbewerbern unter die Arme greifen und der Branche dadurch langfristig Arbeitsplätze erhalten.

The time is now

Um als Luftfahrtgesellschaft bestmöglich aus der Krise hervorzugehen, sollten möglichst alle im Optimum beschriebenen Ideen jetzt auf den Weg der Umsetzung gebracht werden.

Hierfür ist es sinnvoll, spezielle Teams zusammenzustellen, die jeweils den beschriebenen Ideen nachgehen und entsprechende Adaptionen ausarbeiten. Diese Teams sollen möglichst übergeordnet vernetzt zusammenarbeiten, um auch die gemeinsamen Zusammenhänge und Erfordernisse herausarbeiten zu können. So zum Beispiel eine gemeinsam genutzte digitale Plattform für ein Umwelt-Transparenz-Management-System und Public Innovation während des Fluges.

Fokus auf Forschung und Entwicklung

Parallel zur Gestaltung des Flugbetriebes hinsichtlich der „neuen Normalität“, wie zuvor beschrieben, sollten die Luftfahrtgesellschaften jetzt auch die Forschung (R&T) wieder an vorderste Stelle heben. Dies kann u.a. in Kooperation mit den Flugzeugherstellern erfolgen –wie zum Beispiel Airbus primär in Europa und Boeing primär in Amerika.

Weitere mögliche Forschungsfelder für die Airlines auf dem Weg zum Optimum zeigen wir nach Abschluss unserer IDEENentwicklung auf oder geben diese auch gerne auf Nachfrage heraus.

Neue Antriebstechnologien und -konzepte

Einen wesentlichen Forschungsbereich für eine zukunftsträchtige und nachhaltige Luftfahrt stellt die Entwicklung neuer Antriebstechnologien und -konzepte dar. In einem ersten Schritt gilt es herauszufinden, inwieweit die bestehenden Triebwerkstechnologien dahingehend umgerüstet beziehungsweise genutzt werden können, um alternative Antriebsarten zu ermöglichen. Sogenannte Hybrid-Antriebskonzepte sind bereits Bestandteil der heutigen Forschung. Diese sollten weiter vertieft und möglichst bald zur Umsetzungsreife gebracht werden.

Es liegt jetzt auch in der Verantwortung der Fluggesellschaften, diese neuen Technologien gezielt von den Flugzeug- bzw. Triebwerksherstellern einzufordern. Man sitzt schließlich im selben Boot und ist gleichermaßen von der zukünftigen Entwicklung der Branche betroffen.

Vielversprechende Ideen, die wir zusammen mit interessierten Unternehmen gerne zur Marktreife bringen, sind zum Beispiel:

  • Entwicklung schadstoffärmerer Treibstoffe auf Basis konventioneller Technologien
  • Verwendung von Wasserstoff als Treibstoff in der bestehenden Flotte

Bei der (Weiter-)Entwicklung dieser aber auch anderer Ideen können wir von NEURONprocessing innovative Unternehmen zielgerichtet mit unseren richtungweisenden IDEENansätzen unterstützen. Durch die Anwendung unserer NEURONprocessor Ideenentwicklunssoftware ermöglichen wir den Unternehmen, die jeweils für Sie optimale Lösung zu erzielen.

Im nächsten Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welches sind die Meilensteine der Luftfahrtgesellschaften auf dem Weg hin zur oben beschriebenen optimalen Situation?“.

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