Counter Crisis Ideation

Ideen zur Krisenbewältigung für die Taxibranche

Ideen zur optimalen Entwicklung, Innovationen und Wandel für die Taxibranche während und über die Krise hinaus:

In unserem ersten Projekt haben wir Ideen und Anregungen für die deutsche Taxibranche im Rahmen der aktuellen Corona Krise entwickelt. Auslöser waren die bereits sehr frühen dramatischen Einbußen an Fahrten und die damit einhergehende existenzielle Bedrohung für viele – vor allem kleine – Taxiunternehmen. Parallel zu unserer Ideenentwicklung wurden bereits erste Ideen auf den Weg der Umsetzung gebracht – was eine Bestätigung unserer Daten ist. Daher wollen wir der Taxibranche in ganz Deutschland und auch weltweit diese Daten zur freien Anwendung stellen.

lexi-ruskell-G8wPrJyNqWQ-unsplash

0. Ideenentwicklung für die deutsche Taxibranche im Rahmen der aktuellen Corona Krise

Kurze Zusammenfassung:

Die aktuelle Corona-Krise trifft die Branche zu einem Zeitpunkt, in dem diese bereits einem grundlegenden Wandel unterliegt. Diese Krise und den Wandel gilt es nun auf die Zukunft hin ausgerichtet aktiv und strategisch zu gestalten.

In der Krise steht der Branche ein Set an Maßnahmen zur Verfügung. So können Fahrgastzellen abgeschirmt werden, über das normale Maß hinaus innovativ desinfiziert werden, neue Technologien eingesetzt werden, primär bargeldloses Bezahlen genutzt werden, sichtbare und gefühlte Sicherheit erhöht werden. Zudem sind diverse weitere Maßnahmen identifiziert worden, die der Branche jetzt und in Zukunft helfen können.

Soweit möglich, sollten die neuen bzw. erweiterten Aufgaben und Leistungen nach und nach in die bereits existierenden Service-Portale eingebettet werden.

Das Taxigewerbe sollte sich in Zukunft als ein „Allround-Dienstleister“ verstehen, der ein wesentlich breiteres Betätigungsfeld bedient.

Das Gebot der Stunde ist, die Vorbereitungen für neue Geschäftsfelder jetzt (!) anlaufen zulassen, um diese erschließen zu können.

Die Branche muss sich in der Krise mit den Alternativen und neuen Möglichkeiten zeigen: Kommunikation ist extrem wichtig.. Die größten Taxi Unternehmen sollten sich zusammenschließen (z.B. „Taxi United against Corona“) und auf Standards einigen.

Der Zeitraum der kritischen Phase der Epidemie für die Taxibranche wirkt wie eine eher langanhaltende Phase, auf die man sich erst einmal einstellen muss. Die Auswirkungen werden von längerer Dauer sein, da wir noch immer am Anfang der Krise stehen und wir nicht so schnell wieder zur Normalität zurückkehren.  Auch wenn der Impakt für die Taxibranche ev. nicht so groß wird, wie derzeit vermutet. Insbesondere dann, wenn sich die derzeit abzeichnenden Chancen genutzt werden.

Grundsätzlich lassen sich die entwickelten Ideen auf die internationale Taxibranche übertragen – auch wenn diese für einige Länder bedingt gilt, da dort andere Strukturen vorherrschen.

Wir haben folgende Fragestellungen im Detail erarbeitet:

  1. Die aktuelle Situation der deutschen Taxibranche – insbesondere in Bezug auf die Corona-Pandemie
  2. Maßnahmen, welche die Taxibranche ergreifen kann, um Fahrgäste sicher zu befördern
  3. Aufgaben, welche die Taxibranche in der Krise insgesamt übernehmen kann
  4. Mögliche neue Geschäftsfelder, welche die Taxibranche in Deutschland aufbauen kann, die auch über den Zeitraum der die Krise hinaus lukrativ sind
  5. Zeitraum der kritischen Phase der Epidemie für die Taxibranche in Deutschland
  6. Optimale Kommunikationsstrategie der Taxibranche, um ihre letztendlich realisierten Maßnahmen und Innovationen zu kommunizieren
  7. Ideen, die sich auch auf die internationale Taxibranche anwenden lassen und was ggf. die Unterschiede sind
waldemar-brandt-kYbYIWdJRh0-unsplash

1. Die aktuelle Situation der deutschen Taxibranche – in Bezug auf die Corona-Pandemie

Die aktuelle Corona-Krise trifft die Branche bereits in einem grundlegenden Wandel, den wir im Folgenden aufzeigen.

 

Einbußen und Existenzängste

Zum einen hat die Konkurrenz in den letzten Monaten bereits stark zugenommen. Zum anderen fällt die Corona Pandemie gegenwärtig immer stärker ins Gewicht. Beide Faktoren in Kombination verursachen einen nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden innerhalb des Kerngeschäftes, den die Branche nur schwer eindämmen kann.

Sowohl die Fahrgäste als auch die Fahrer von Taxen, haben derzeit nachvollziehbare Ängste. Ein massiver Rückgang an Fahrgastzahlen – resultierend in größeren Umsatzeinbußen – hat bereits erste existenzielle Folgen und führt zu viel Frust und Unmut in der Branche. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • keine Touristen mehr
  • keine Konzerte mehr
  • abgesagte Messen
  • keine Dienstreisen: kaum Fahrten zum Flughafen oder Bahnhof
  • generelle Angst der Bevölkerung außer Haus zu gehen

In vielen Fällen greift vor allem bei kleinen Unternehmen bzw. Unternehmern die pure Existenzangst um sich. Aufgrund nicht vorhandener Rücklagen könnten wahrscheinlich viele Taxi-Kleinunternehmen binnen kürzester Zeit Insolvenz anmelden müssen, sofern keine Kompensation – anfänglich durch den Staat – geschaffen werden kann.

Der Einbruch des Geschäftes ist deutlich spürbar und wird sich auch noch über einen längeren Zeitraum ziehen – siehe 5..

Möglicherweise haben wir es mit einer stabileren Situation in den ländlichen Regionen zu tun, als in den Städten, durch die nicht bzw. kaum vorhandenen Alternativen in der Mobilität.

Etabliertes und situatives Denken

Die Branche selbst ist in ihrem Denken in den letzten Jahren und Monaten zu sehr auf die Bestandserhaltung fokussiert gewesen und hat sich zu wenig mit notwendigen Innovationen beschäftigt.

Es gibt kein übergeordnetes Gremium, das innerhalb der Branche zu koordinieren imstande ist. Jedes Unternehmen bzw. jeder Verbund verfolgt seine eigene Agenda, um sich so gut es geht Anteile am Markt zu sichern.

Insbesondere die Unsicherheit in Bezug auf die kommenden Wochen, sorgt derzeit für eine Art Schockstarre und lähmt die Handlungsfähigkeit für ein zukunftsorientiertes Denken der Branche. Hierdurch wird der Blick auf die durchaus existierenden Möglichkeiten versperrt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen – siehe weiter unten „Potential“.

So gibt es in Hamburg bereits positive Tendenzen, die unsere Aussagen belegen. Das lokale Taxigewerbe bietet seit dem 16.03.2020 einen Einkaufsservice für Risikogruppen an. Auch befinden sich erste – hier im weiteren Verlauf beschriebene – Kooperationen bereits im Aufbau und fangen die Umsatzeinbußen bereits etwas ab.

Dennoch ist die Wahrnehmung der Branche ist fast ausschließlich auf das aktuelle Problem gerichtet. Vorteilhaft wäre es, die Wahrnehmung bereits jetzt auch auf die gewünschte Zukunft zu lenken und darauf hinzuarbeiten – siehe 4..

Resultierendes Problem

Die aktuelle Krise und die Verharrungsstrategien der Branche in Kombination, sind nicht sehr förderlich für ein lösungsorientiertes Handeln. Die Situation lässt sich mit einem Supertanker vergleichen, der schwer und unflexibel ist – und gegenwärtig viele Informationen für eine Zukunftsstrategie benötigt.

Bis dato und auch gegenwärtig (s.o.) bestand wenig Kreativität hinsichtlich möglicher oder notwendiger Veränderungen. Neue Ideen von Mitbewerbern versucht(e) man zu verhindern – oder halbherzig zu kopieren.

Planen und Strategie

Die Branche muss jetzt um so mehr umdenken und sich an neuen, z.T. hier aufgezeigten Möglichkeiten orientieren. Dieses ist alternativlos, will man in Zukunft bestehen und die Krise als Chance nutzen.

Zu Ehrenrettung der Branche sollte gesagt werden, dass diese bereits einiges mehr in Planung hat, das im Außen bis dato noch nicht bekannt ist – und uns erst im Verlauf der Gesrpäche bezüglich unserer Ergebnisse offenbart wurde. Dieses hat die Anschlussfähigkeit unserer Ideen und Konzepte bestätigt, die wir als „Externe“ entwickelt haben – eine der Stärken unserer Art von optimaler Ideenentwicklung / Ideation.

Potential

Wie bereits angedeutet, ist ein gewisses Potential in der Branche vorhanden, um notwendige Veränderungen umzusetzen. Die ebenfalls beschriebenen massiven der Branche müssen nun überwunden werden, um die realisierbaren neuen Möglichkeiten nun schnellstmöglich umzusetzen.

In der Branche steckt mehr drin, als von außen auf den ersten Blick betrachtet.

Es besteht eine enorme Chance darin, dass das Taxigewerbe in der derzeitigen Krise neue Aufgaben wahrnehmen kann. Somit würde das Image der Branche aufgewertet und bekäme einen „innovativen Touch“ – siehe 3. und 4.. Das Taxigewerbe, als Unterstützer der Gesamtbevölkerung in einer massiven Krise, wird zu einer nachhaltigen Verbesserung ihres Images führen.

Nachfrage

Hervorzuheben ist, dass trotz des zuvor beschriebenen Rückganges der Personenbeförderung, die Nachfrage von konventionellem Individual-Transport generell stabil zu sein scheint.

Insgesamt handelt es sich ggf. um einen schwankender Bedarf an Taxifahrten durch unterschiedliche Phasen hindurch: Die Pandemie führt – über die Gesamtdauer betrachtet – ggf. sogar zu einem Anstieg an Taxifahrten.

Taxifahren könnte auch wieder an Bedeutung gewinnen, z.B. dadurch, dass im Vergleich zu anderen Mobilitätsanbietern das Vertrauen der Taxi-Gäste in Altbekanntes wieder überwiegt.

Einzelbeförderungsmöglichkeiten werden ggf. mehr und mehr nachgefragt, da sie mehr Sicherheit vor dem Virus suggerieren, als z.B. Öffentliche Verkehrsmittel. Hierzu bedarf es allerdings der hier beschriebenen Weiterentwicklung von Maßnahmen und Innovationen: siehe 2 „Gefühlte Sicherheit“.

Hinweis

Derzeit gibt es ein Überangebot an Taxen – insbesondere in Berlin. Durch die neuen Player am Markt – wie Uber oder Moia – ist das Angebot insgesamt in den letzten Monaten erweitert worden. Die Krise könnte zu einer Marktbereinigung von Überkapazitäten in der Branche führen. Der Umsatz je Taxi (bzw. Fahrzeug) könnte sich durch diese Bereinigung nach der Krise erheblich verbessern.

jj-ying-mMkWALJGXuY-unsplash

2. Maßnahmen, welche die Taxibranche ergreifen kann, um Fahrgäste sicher zu befördern

In der Krise steht ein Set an Maßnahmen zur Verfügung. So können Fahrgastzellen abgeschirmt werden, über das normale Maß hinaus innovativ desinfiziert werden, neue Technologien eingesetzt werden, bargeldloses Bezahlen genutzt werden, sichtbare und gefühlte Sicherheit erhöht werden und weitere Maßnahmen.

Fahrgastzellen zum Fahrer hin abschirmen

  • Dies minimiert die Gefahr den Fahrer anzustecken, der dann wiederum andere Fahrgäste anstecken könnte.
  • Zu vergleichen mit den alten englischen Taxen, in denen es eine Scheibe zwischen Fahrgast und Fahrer gab.
  • Neue Fahrzeuge könnten bereits mit dieser Abschirmung ausgestattet werden.
  • Ein Nachrüst-Kit könnte entwickelt werden, welches man selber verbaut und das jedes Unternehmen einfach mit Standardbauteilen nach Anleitung bauen kann.
  • Die Ausgabe von Atemschutzmasken an Fahrgäste, die behalten werden können.
  • Das Tragen von Schutzmasken durch Taxifahrer.
  • Verwenden von Überzügen für Kopfstützen (wie in der Bahn bzw. im Flugzeug), die nach jeder Fahrt gewechselt werden.
  • Die erforderlichen Verhaltensmaßregeln und Tipps für Fahrgäste in der Fahrgastzelle aushängen.

 

Regelmäßige Desinfektion nach jeder Fahrt

  • Die Desinfektion via Checklisten dokumentieren.
  • Ein Video verbreiten, welches einen Fahrer bei der Desinfektion zeigt.
  • Die Desinfektion als verpflichtenden Standard in der Brache definieren.
  • Den Sitzbereich des Fahrgastes nach der Fahrt desinfizieren.
  • Eine Option wäre auch, die Fahrgastsitze mit einer Folie zu bespannen, die ggf. nach jeder Fahrt ausgetauscht wird.
  • Die Versiegelung des Fahrzeuges ist eine weitere Option: Jeder Fahrgast löst ein Siegel, das garantiert, dass das Fahrzeug zuvor desinfiziert wurde.

 

Evaluierung neuer Technologien, die zuvor erprobt werden

  • Einsatz von Luftfiltern bzw. Luftreinigern.
  • Ausreichend frische Luftzufuhr gewährleisten.
  • Tauglichkeit von Ozon Lampen, Desinfektionslampen, UV-Lampen, etc. prüfen .
  • Technische Komponenten als grundsätzliches zentrales Element – auch für die Zukunft: Innovative Hygiene- / Desinfektionstechnik.

 

Keine Nutzung von Bargeld

  • Nur Zahlungen via App und Kartenterminal gestatten.
  • Die Bezahlung vor der Fahrt via Online-Portal (s.u.) ermöglichen.
  • Zahlen mit Bitcoin und Co. (Stablecoin).

 

Maßnahmen für eine sichtbare und gefühlte Sicherheit.

  • Der Taxifahrer könnte Handschuhe tragen.
  • Der Fahrer steigt nur in Notsituationen aus dem Fahrzeug und hilft auch nicht beim Türaufhalten usw..
  • Den „sicheren Transport“ im Kriesenfall anbieten: Sicherer als Bus und Bahn.
  • Garantieren, dass in „normalen Taxen“ keine infizierten Personen transportiert werden. So steigt die gefühlte Sicherheit. Nur bestimmte Taxen sollten Krankentransporte von infizierten übernehmen. Dies könnten beispielsweise Taxen sein, die besagte Trennung zwischen Vorder- und Hintersitzen eingebaut bekommen haben und Sitze mit Folien überspannen (s.o.). Alternativ: Harte Plastikbänke einbauen wie an Bushaltestellen. Diese können extrem einfach desinfiziert werden.
  • Den Fahrgast nicht mehr vorne sitzen lassen.
  • Verbot von Gruppenbeförderungen (RideSharing).
  • Feste Vereinbarungen von regelmäßigen bzw. wiederkehrenden Fahrten organisieren durch deren Vermarktung (siehe Kommunikation).
  • Den „Stammfahrer“ für Stammkunden aufbauen: „Der Taxifahrer meines Vertrauens“: verantwortungsbewusst und in der Krise „geprüft gesund“.
  • Die Fahrer absolvieren einen „Corona-Test“ und kennzeichnen dieses durch einen Aufkleber an die Scheibe. Optional wird dieses wird transparent in der korrespondierenden App des jeweiligen Verbundes / Unternehmens abgebildet.
  • Eventuell können kritische Fahrgäste (Verdachtsfälle) speziell gehandhabt werden.
  • Ein frischer Geruch im Fahrzeug ist wichtig – ev. ähnlich einer (Zahn)Arztpraxis.
  • Die Fahrzeuge müssen trotzdem noch einladend wirken – wie Business Class im Flugzeug.
    • Optional: Einheitliche Uniformen, Handschuhe tragen.

 

Keine Wartezeiten für Fahrgäste

  • Den Kontakt mit anderen Gästen (untereinander) möglichst reduzieren.
  • Direkte Abholung am Flughafen und Bahnhof ohne Warteschlangen z.B. durch die Buchung vorab.
  • Direkte Wege von Tür zu Tür ermöglichen.

 

Gespräche zwischen Fahrer und Fahrgast

  • Eine positive Gesprächsführung.
    • Hierzu ist eventuell Ausbildung der Fahrer erforderlich.
  • Keine negative Berichterstattung über Medien (Radio, Funk) im Fahrzeug.

 

Es gilt jetzt die erforderliche Geschwindigkeit an den Tag zu legen, um diese Maßnahmen nacheinander weitestgehend umzusetzen.

 

atharva-whaval-ZoaDspk8ARs-unsplash

3. Aufgaben, welche die Taxibranche in der Krise insgesamt übernehmen kann

Soweit möglich, sollten die neuen bzw. erweiterten Aufgaben und Leistungen nach und nach in die bereits existierenden Service-Portal eingebettet werden – siehe Beschreibung unter Punkt 4..

Das Taxigewerbe sollte sich in Zukunft als ein „Allround-Dienstleister“ verstehen, der ein wesentlich breiteres Betätigungsfeld anstrebt – siehe hierzu auch 4..

 

Zentrale Leistung

  • Eine zentrale Leistung ist der sichere Transport von Menschen.
  • Wie oben beschrieben, können Taxen nachgerüstet werden und als „Corona frei“ spezielle Fahrten übernehmen: Dieses könnte eine spezielle und standardisierte Dienstleistung der Taxibranche werden, die seitens der Behörden genehmigt werden könnte.
  • Besonders vertrauensvolle Taxifahrer, die eine enge Kundenbindung aufbauen (siehe 2.), sollten auch Kinder transportieren dürfen, um ggf. Eltern die Wahrnehmungen ihrer (systemrelevanten) Aufgaben / Arbeit zu erleichtern – z.B. hin zu gesicherten Betreuungseinrichtungen.

 

Aufträge, die seitens der Behörden an Taxen vergeben werden und regierungsseitig gefördert werden

  • Die lokalen Behörden bzw. Regierungseinrichtungen sollten Taxen als operative mobile Einheiten einsetzten, um eine erforderliche Logistik aufrechtzuhalten:
    • z.B. Akten und Dokumente für Firmen und Behörden transportieren.
    • Z.B. sicheres Fahren von Behördenmitarbeitern bzw. Personen des öffentlichen Dienstes.
  • Übernehmen von abgesicherten Einzeltransporten, falls Erkrankungsverdacht vorliegt – siehe hierzu auch 2. „spezielle Fahrzeuge“.

 

Arzneimittel & medizinische Güter

  • In Kooperation mit Apotheken und Krankenhäusern sollte der Transport von medizinischen Gütern ausgebaut werden, um die erforderliche Verteilungslogistik zu ermöglichen bzw. aufrechtzuerhalten.
  • Ebenso sollte der Transport von eiligen Arzneimitteln übernommen werden.

 

Taxifahrten unterstützen / ersetzen Krankentransporte

  • Die öffentlichen Institutionen werden ggf. sehr schnell an ihre Transportlimits kommen. Die bereits zuvor erwähnten „Spezial-Taxen“, können kranke Menschen transportieren und Medikamente liefern.
  • Des Weiteren können Erledigungen für Risikopatienten übernommen werden. Update – diese Idee wurde bereits adaptiert: Das Hamburger Taxigewerbe bietet seit dem 16.03.2020 einen Einkaufsservice für Risikogruppen an.

 

Einkaufsservice ausbauen

  • Für Menschen die sich nicht mehr aus dem Haus bewegen wollen.
  • Für unter Quarantäne stehende Menschen.
  • Ausfahren von Lebensmitteln im Verbund mit Lebensmitteleinzelhandel (LEH) prüfen.
  • Die Lieferservices sind bereits an ihre Grenzen gekommen. Taxen könnten zum Festpreis Einkaufstouren anbieten.
  • Ein kleines Beispiel zur konkreten Umsetzung: Das Taxigewerbe sollte direkt mit der Logistik des LEH verbunden werden. Die bereits jetzt hereinkommenden Bestellungen sollten vom LEH kommissioniert werden. Die Taxifahrer holen dann im Zentrallager (oder ggf. dezentralisierten Lägern) die Ware ab. Die Bezahlung funktioniert so, dass der LEH ein Produkt „Liefern per Taxi“ anbietet. Dies kann der Besteller dann in den Warenkorb legen. So wird zudem kontaktloses Bezahlen und Liefern ermöglicht – siehe auch 2.. Sofern eine Abstimmung mit dem LEH vorerst zu komplex erscheint, könnten die Taxizentralen den Kunden standardisierte Warenkörbe anbieten. Wenn ein Kunde per Telefon den Einkaufsservice nutzt, werden ihm kurz diese Warenkörbe vorgestellt. Zusätzlich könnte auch auf der Webseite eine Liste mit Warenkörben angezeigt werden.

 

Beförderung von Waren anstatt Personen

  • Auslieferung von Paketen und anderen Warensendungen.
  • Verstärkte Übernahme von Kurierfahrten.
  • siehe 4. für den weiteren Ausbau.

 

Langstreckenfahrten anbieten

  • Sich als ein Alternative zu Bus und Bahn im und ins Umland von Ballungsräumen etablieren.
  • Hierfür günstigere Tarife anbieten.

 

yifei-chen-ey9aVG7myRE-unsplash

4. Mögliche neue Geschäftsfelder, welche die Taxibranche in Deutschland aufbauen kann, die auch über die Krise hinaus lukrativ sind

Das Gebot der Stunde ist, die Vorbereitungen für neue Geschäftsfelder jetzt (!) anlaufen zulassen, um sich diese erschließen zu können.

Service-Portal

In Verbindung mit den Krisenaufgaben (siehe 3.) braucht es ein innovatives Service-Portal, welches die gesamten neuen Leistungen anbietet – online und via Apps. Wie bereits erwähnt, kann dieses auf den etablierenden Portalen aufgesetzt werden.

 

Call-Center

  • Im Call-Center gilt es die Mitarbeiter auf die neuen Leistungen zu schulen.
  • Ev. müssen die Call Center auch proaktiv werden und Bestandskunden direkt anrufen und die neuen / erweiterten Leistungen vermarkten und verkaufen.

 

Auf dieser Basis (s.o.) als Mikro-Transporteuer positionieren – im Kern für Pakettransport und Kurierdienste:

  • Flatrates für erforderliche Transportleistungen, die über den reinen Fahrgastbetrieb hinaus gehen anbieten.
  • Als Zulieferer für Industrie und Wirtschaft fungieren: Um Aufgaben zu übernehmen, die dort ausgelagert werden müssen oder können (Outsourcing).
  • Die Kooperation mit neuen 3D-Druck-Zentren aufbauen, um die dort gefertigten Bauteile und Komponenten auszuliefern.
  • Neben der Kooperation mit der Lebensmittelindustrie (s.o.) auch eine Kooperation mit Händlern insgesamt aufbauen, um Online-Waren flexibel und kurzfristig auszuliefern. Das können bis dato nur Lieferdienste und Kuriere, die aber nicht die ganze Nachfrage decken können – und ggf. auch Ausfälle haben (Krankheit, Familie, etc.).
  • Einkäufe verstärkt und effektiver transportieren – siehe hierzu im Detail auch 3..
  • Über effektive Abläufe, die den Fahrer minimal zeitlich binden, können die Kosten eines Auftrages geringgehalten werden:
    • Im Vorfeld wir alles via Portal abgewickelt (auch die Zahlungsabwicklung). Der Fahrer fährt nur vor, das Beförderungsgut wird in seinen Kofferraum geladen und dort auch beim Empfänger wieder ausgeladen. Solange die Corona-Krise noch andauert, desinfizieren der Lader und Entlader. Der Fahrer verbleibt im Fahrzeug und setzt sich somit keiner Gefahr aus und kann auch nicht selbst zum Überträger werden.
    • Die Fahrten könnten ggf. strategisch so geplant werden (via Algorithmus), dass sie auf dem Weg zum nächsten Fahrgast liegen.
  • Verstärkte und effektivere Übernahme von Lieferdiensten für Restaurants nach dem gleichen Muster.
  • Nottransporte von dringend benötigten Gegenständen ermöglichen (s.o.)
    • Es könnten z.B. Teile von Firmen transportiert werden, die schnell in eine andere Zweigstelle müssen.
  • Gewagte Idee: Zusammenschluss mit Kurierunternehmen: Hier könnte es rentabel sein, in Taxen Menschen und Waren gleichzeitig zu transportieren. Auch hierfür bräuchte es den bereits erwähnten Algorithmus (s.o.).

 

Regelmäßige Zubringerdienste / Pendlerfahrten:

  • Für Berufstätige und Geschäftsleute.
  • Möglicherweise auch für Schulkinder in dem obigen Kontext.
  • Ein solcher Dienst ist besonders attraktiv und sinnvoll in Innenstädten, wo wenig Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
  • Buchbar als Monats-, Wochen- und Jahrespaket.

 

Kategorisierung des Angebotes in Basic, Smart und Premium Service:

  • Einführung eines Premium-Services – z.B.: Hochwertige, repräsentative Limousinen, Getränkeservice, Medien, Butler-Service.
  • Optional vielleicht auch einen Board-Service anbieten – z.B.: Café + kleiner Snack auf Vorbestellung. Hierzu wäre eine Kooperation mit lokalen Bäckereien denkbar.
  • In komfortablen, großen Autos die Möglichkeit zum Arbeiten anbieten: WiFi, USB-Ladestationen und Tisch – so dass bei den Kunden ein ‚Business Class‘ Feeling entsteht.
  • Parallel dazu der Basic-Service im Dacia.

 

Transportdienst in Zeiten in denen keine Auslastung besteht:

  • Dieses ließe sich zwischen den Stoßzeiten oder nachts etablieren.
  • Das hierfür erforderlich logistisches System (Software) müsste in die bestehende online Portale integriert werden – oder an diese angeschlossen werden.
  • Hierüber ist eine innerstädtische Kleinstverteilung möglich – siehe auch oben „Mikro-Transporteuer“.
  • Einrichtung oder / und Nutzung bestehender Depots zur Lagerung der Transportgüter – ähnlich wie Packstation der Post.
  • Die Aufträge können jederzeit über eine App angenommen werden.
  • Der Fahrer holt das Transportgut ab – ggf. auch an neuartigen Selbstbedienungsterminals – und liefert es aus.
  • Die Kombination mit Fahrgästen ist nur möglich, wenn diese ohne Gepäck reisen. Vor Zuteilung der Fahrt bzw. der Transportgutaufnahme ist dieses zu validieren.

 

Die bis dato aufgezeigten Ideen, können der Startpunkt für neue und veränderte Strukturen sein, die von größerer Dauer sein sollten und auch müssen:

  • Aus der aktuellen Situation heraus sollten für die Zukunft, zu unterschiedlichen Krisenszenarien, Strategien entwickelt werden.
  • Auf die aktuelle Krise war man nicht vorbereitet. Daher gibt es derzeit in Bezug auf ein aktives Krisenmanagement kaum nutzbare Strukturen.
  • Die Branche kann sich dem anstehenden weitreichenden Wandel nicht weiter verschließen und weiterhin an den „goldenen Jahren“ der Vergangenheit festhalten.
  • Die Notwendigkeit, den Wandeln neu zu denken, kann nicht weiter aufgeschoben werden. Somit kann die aktuelle Situation gut zum Wachrütteln genutzt werden und um neuen Schwung zu holen.

 

Die vorhandenen Strukturen der Taxibranche müssen genutzt werden. Diese stellen einen ein Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern dar. Diese Ausgangsposition sollte genutzt werden.

Über die Krise hinaus betrachtet, wird sich der Personentransport global gesehen komplett verändern:

  • Das was heute unter Taxi läuft, wird es in der Form nicht mehr geben: Entweder weitreichender, vielseitiger und komplexer durch angeschlossene Service-Leistungen – so wie hier z.T. skizziert. Findet der Veränderungsprozess der Branche nicht statt, verbleibt nur noch ein besonderer Dienst als Attraktion.
  • Es geht also entweder darum sich auf einen Innovativen Pfad zu begeben – beginnend in der Krise – oder sich ein eigenes goldenes Grab zu schaufeln.
  • An der Entwicklung von Systemen zum CO2 neutralen Transport sollte unbedingt mitgewirkt werden – auch in Bezug auf die Nutzungsgebühr. In diesem Kontext sollte man sich auch mit der Thematik Elektrotaxi grundlegend beschäftigen – und auch eingebunden sein in die Thematik selbst fahrender Taxen usw..

 

Für die Zeit nach der Krise bereit sein anzubieten: Gruppen-Taxen und Ridesharing:

  • Anbieten von Sammelfahrten mit mehreren Fahrgästen über eine App – auch für Teilstrecken. In Verbindung mit einem Fahrplan und angezeigten Kosten.
  • Große Sammeltaxen für nahe zusammenlebende Kollegen, um gemeinsam auf die Arbeit zu kommen, und nicht U-Bahn fahren zu müssen.
  • Zu- und Aussteigen an beliebigen Stellen (Anmerkung: Vorteil gegenüber Moia).
  • Die Route passt sich automatisch an die Bedürfnisse aller Fahrgäste an (Anmerkung: nicht an feste Routen gebunden, wie bei Moia).
  • Günstigere Tarife als beim Einzeltransport.
  • Sich auch hierüber als Teil einer neuen Mobilität positionieren.

 

 

dil-H3yxl7t2oNE-unsplash

5. Zeitraum der kritischen Phase der Epidemie für die Taxibranche in Deutschland

Eine langanhaltende Phase

Der Zeitraum wirkt wie eine eher langanhaltende Phase, auf die man sich erst einmal einstellen muss. Die Auswirkungen werden von längerer Dauer sein, da wir noch immer am Anfang stehen und wir nicht so schnell wieder zur Normalität zurückkehren. Auch wenn der Impakt für die Taxibranche ev. nicht so groß wird, wie derzeit vermutet.

Im Kern könnte sich insgesamt um einen Zeitraum von 3 – 4 schwierigen Monaten handeln. Daher ist die Umsetzung der hier skizzierten neuen Ideen so schnell als möglich erforderlich.

Im Laufe der Zeit stellen sich alle Menschen auf die Situation ein. Daher ist es für die Branche wichtig, die erforderlichen Routinen im Rahmen der neuen Lösungen zu etablieren und ein insgesamt breiteres Spektrum anzubieten – wie hier im Kern aufgezeigt.

Eine erste Besserung tritt ein, wenn folgende Einschränkungen der Personenbeförderung aufgehoben sind:

  • Konzertabsagen
  • Keine Bundesliga in allen Sportarten
  • Keine Touristen
  • Keine Geschäftsreisenden
  • Keine Fahrten ins Restaurant
  • und Ähnliche …

 

Höhepunkt erst im Mai

Die Auswirkungen könnten sich noch bis zum Ende des Jahres zeigen, wobei der Gipfel bis Ende Mai überschritten sein könnte: Die Epidemie erreicht ggf. sogar im Mai erst ihren Höhepunkt und flacht dann erst relativ schnell wieder ab.

Besserung ab Ende Juni

Ab Ende Juni würde dann eine deutliche Besserung der allgemeinen Situation eintreten (bzgl. der Epidemie). Die intensiveren Auswirkungen könnten noch bis in den Sommer – August / September – spürbar sein.

Ausklingen

Danach flacht die Kurve langsam ab und das Altgeschäft kommt verstärkt zurück. In Kombination mit dem möglichen Neugeschäft kann auf einen Zeitraum von vielleicht 8 – 9 Monaten ein Volumen erreicht werden, das dem Vorherigen entspricht, mit weiteren Wachstumsmöglichkeiten durch die neuen Ideen, Innovationen und Möglichkeiten.

Wellenförmiger Verlauf

Wir haben es ggf. mit einem wellenförmigen Verlauf zu tun. Die Auswirkungen können über die Maßnahmen deutlich reduziert werden. Möglicherweise haben wir im Herbst noch einmal eine neue Welle von Infektionen.

 

 

peter-kasprzyk-NZOgPLpL4Lk-unsplash

6. Die optimale Kommunikationsstrategie der Taxibranche, um ihre letztendlich realisierten Maßnahmen und Innovationen zu kommunizieren

Die Branche muss sich in der Krise mit den Alternativen und neuen Möglichkeiten zeigen: Kommunikation ist extrem wichtig und von Bedeutung. Die größten Taxi Unternehmen sollten sich zusammenschließen (z.B. „Taxi United against Corona“) und auf Standards einigen. Diese müssen klar benannt werden.

Herausstellen der eigenen Vorzüge

  • Individuelle Transporte.
  • Schnell und einfach von A nach B.
  • Keine zeitraubenden Buchungen wie bei der Bahn.
  • Die Branche sollte sich als Fels in der Brandung darstellen – und vor allem auch als Unterstützer der Bevölkerung: Die Versorgungswege werden aufrechterhalten und dies vor allem durch die Bereitschaft der Taxifahrer, weiterhin auch in der Krise zu arbeiten.

 

Man muss alle die Maßnahmen und Innovationen, die man ergreift, massiv nach Außen kommunizieren:

  • Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern.
  • Experten müssen alle Maßnahmen zuvor validieren und in Interviews / Statements in Bezug auf deren Wirksamkeit und Nutzen bekräftigen.
  • Aufruf und Angebot an die Gesellschaft machen.
  • Taxifahrt wird zum sichersten öffentlichen Transport, sicherer als das eigene Fahrzeug
    • Desinfektionsgarantie für jeden Fahrgast.
    • Regelmäßige Test der Fahrer auf den Virus
    • Einheitliche Uniform mit Handschuhen, Maske, jeden Tag frischen desinfizierten Klamotten
  • Über die mögliche Kooperation mit dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) per Newsletter oder App Kunden informieren, dass die Taxibranche nun – ev. sogar kostenfrei für den Kunden – Lebensmittel ausliefert
  • Menschen klare Lösungen für Alltagssituationen aufzeigen.
  • Weg vom reinen Fahrdienst.
  • Weitere Punkte und Details in den vorausgehenden Punkten …

 

Direkte Ansprache

Auf alle Fälle über eine direkte telefonische Ansprache, um die neuen Ideen schnellstmöglich z.B. in Firmen unterbringen zu können – siehe oben: Call Center.

  • Gerade, wenn eine Veränderung so deutlich auf der Hand liegt, ist es leicht Argumente für die gute Idee zu finden.
  • Diese Ideen werden auch auf offene Ohren treffen und möglicherweise kann dadurch die Taxibranche sich sogar als Heilsbringer platzieren (s.o.).

 

Multimediale Verbreitung über Facebook und Co.

  • Eine Social Media Kampagne für die gesamtdeutschen Taxiunternehmen.
  • Virales Marketing über alle Kanäle.

 

Öffentlich-Rechtliche Medien

  • Radiowerbung mit Angebot von Gratisfahrten – ggf. via Verlosungen o.ä..

 

Öffentliche Kommunikation der Innung an die Bevölkerung über die Maßnahmen

  • Rolle der Innung für die Gesellschaft darstellen und neue Angebote als Beitrag für die Gesellschaft kommunizieren.
  • Abgabe eines Qualitätsversprechens für die Fahrzeuge.
  • Meckerbox-Telefon, wenn Standards nicht eingehalten werden (dreckig, miefig).

 

Im / am Taxi selbst:

  • Aufkleber wie bei Ryanair, aber weniger aufdringlich.
  • In den Taxen die Gäste informieren und aufklären.
  • Der Fahrgast kann sich dann während der Fahrt informieren wenn er möchte.

 

Bild für alle Medien

  • Großer Korso durch die Stadt als Signal der Bereitschaft.

 

An Bushaltestellen

  • Z.B. um Neukunden zu gewinnen bzw. zum Umsteigen zu bewegen.
  • Plakat oder Bildschirmwerbung.
ferdinand-stohr-nKg8IsVFMV8-unsplash

7. Ideen, die sich auch auf die internationale Taxibranche anwenden lassen und was die Unterschiede sind

Im Ausland grundsätzlich adaptierbar

Grundsätzlich lassen sich die entwickelten Ideen übertragen – auch wenn es für einige Länder bedingt gilt, da dort andere Strukturen vorherrschen. Die wesentlichen Kernideen können weitestgehend übernommen werden – wenn auch in landesspezifischen Adaptionen und in Verbindung mit den lokalen Besonderheiten und Befindlichkeiten. Hinzu kommen unterschiedliche gesetzliche Vorschriften.

Differenzierung zwischen Stadt und Land

Differenziert werden muss auch, ob es sich um eine städtische, stadtnahe oder ländliche Region handelt, da dort die Beförderungsbedürfnisse verschieden sind. Die Transportidee von Taxen ist im Kern städtebasiert und funktioniert dort aufgrund der kurzen Wege – und somit in Ländern mit großen (Haupt)Städten. In der Konsequenz ist der Taxibetrieb daher nicht geeignet für Länder mit zerklüfteter Besiedelung bzw. geringer Bevölkerungsdichte.
Zubringer- / Pendlerdienst funktioniert am besten zwischen (Innen-)Stadt und Stadtrand – aber auch auf ländlicher Ebene als Zubringer zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln oder direkt an den Zielort.

Etwas zeitversetzt findet der große Wandel in der Taxibranche überall statt

Alle Maßnahmen lassen sich auf die internationale Taxibranche ausweiten. Unterschiede könnten in Ländern bestehen, in denen Uber, Lyft und andere das Taxigewerbe schon stark verdrängt haben. Allerdings sollten die aktuellen Umstände auch auf diese Unternehmen zutreffen.

 

Pressemitteilung

Pressemitteilung zur Veröffentlichung unserer Daten

Als PDF öffnen oder drucken:

Print Friendly, PDF & Email

Inhaltsangabe